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< „Wir sind mehr als zufrieden!“
22.02.2016
BSK Aktuell
Von: Tobias Bünemann

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf

Kaum waren die Verbandsmeisterschaften vorbei, mussten die Boxer des BSK Hannover-Seelze erneut die Handschuhe schnüren – und sich auf internationalem Parkett beweisen.


Denn in das „Wohnzimmer“ des BSK kam eine Auswahlmannschaft aus Stockholm, im Reisegepäck große Ambitionen. Doch auch den Hausherren mangelte es nicht an Motivation. Das bewies am beeindruckendsten Hasan Özer (bis 75 kg) gegen Nazar Taha: Dank seines explosiven Stils konnte er nicht nur einen Punktsieg erreichen, sondern wurde auch zum besten Kämpfer des Turniers gewählt.
Ganz ähnlich lief es bei Taron Hanesyan (bis 81 kg). Seinen Gegner Frederik Johansson schickte er direkt in der 1. Runde mit einem gezielten Leberhaken zu Boden. Der Schwede konnte sich zwar wieder berappeln, fand gegen Hanesyan aber kein Mittel. Dieser wurde daraufhin zurecht als bester Techniker ausgezeichnet.
Zufrieden konnte auch Agassi Badalyan (über 91 kg) sein. Gegen Dennis Hemming agierte er gewohnt offensiv und seine überlegen Physis einsetzed, sodass ihn die Punktrichter am Ende vorne hatten. Auch der zweite Superschwergewichtskampf des Abends ging an die Gastgeber: Arthur Düring ließ sich von dem aggressiven Nermin Hajdarpasic nicht beeindrucken und behielt knapp die Oberhand.
Eine wahre Ringschlacht lieferte sich Mustafa Güler (bis 69 kg) mit Christoffer Tito. Der BSK-Athlet setzte sich zwar durch, doch sein Gegner durfte sich mit der Tatsache trösten, dass ihre Begegnung zum besten Kampf des Abends gekürt wurde.
Weniger gut lief es für Roman Schäfer (bis 75 kg). Gegen Anton Hellström legte er zwar gut los, ließ sich dann jedoch immer wieder von dem Stockholmer in die Seile drängen und musste dort Treffer einstecken, sodass er beim Schlussgong das Nachsehen hatte.
Bester machte es Misak Aslanyan (bis 75 kg), der trotz eines Cuts über Robin Eriksson triumphieren konnte.
Tayfun Durmus (bis 60 kg) hingegen unterlag Emil Harrysson.
Bei den Frauen holten Joanna Luberadzka (bis 69 kg) gegen Michelle Tofters und Joelle Seydou (bis 69 kg) gegen Malena Hede etwas Zählbares für den BSK, während Sandra Pezkowski (bis 60 kg) gegen Lucy Wildheart eine Niederlage einstecken musste.
„Der Abend war ein voller Erfolg“, sagte Arthur Mattheis, Trainer des BSK, am Ende der Veranstaltung, den die Heimmannschaft mit 8:3 für sich entscheiden konnte. „Es freut mich, dass wir heute hier den Gesamtsieg geholt haben. Aber in erster Linie wollten wir zeigen, dass Sport über Grenzen hinweg verbinden kann. Und ich denke, das haben wir geschafft.“


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