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< Erste Medaillen bei der Niedersachsenmeisterschaft
31.10.2016
BSK Aktuell

Medaillenregen für den BSK


Die Niedersachsenmeisterschaften 2016 waren für die Boxer des BSK Hannover-Seelze auch am letzten Wettkampf-Wochenende erfolgreich. Vier Athleten reisten mit Trainer Dmitri Schunk nach Oldenburg,um dort nach Gold zu greifen.

Den Anfang machte Superschwergewichtler Tobias Bünemann (über 91 kg), der nach fast vierjähriger Wettkampfpause sein Comeback gab und sich im Halbfinale dem sehr erfahrenen Lokalmatador Dejnar el-Scheich (VfB Oldenburg) stellen musste. Der beweglicher agierende Seelzer konnte sich dank seiner schnellen Führhand und trotz konditioneller Schwächen einen knappen Punktsieg und damit den Einzug ins Finale sichern. Dort war ihm das Glück nicht mehr so holt: Von dem offensiv boxenden Ole Schelluch (FC Fredenbeck) ließ er sich zu Kampfbeginn überrumpeln, fand dann zwar wieder zu seiner Linie und agierte aggressiver, musste in der zweiten Runde bei einem Schlagabtausch jedoch einen Niederschlag hinnehmen, der das Duell beendete.

Besser lief es für Wladimir Troskins (bis 91 kg). Mit Özgür Özmen (TSV Wallenhorst) lieferte er sich eine wahre Ringschlacht, die allerdings nur kurz währte: Mit einer harten Kombination schickte der BSK-Athlet seinen Gegner bereits in der ersten Runde auf die Bretter und durfte sich infolgedessen Niedersachsenmeister nennen.

Auf Georgius Morfopoulos (bis 56 kg) wartete Mert Yikilmaz (BC Tigers Salzgitter) im Seilgeviert. Morfopoulos begann beherzt und offensiv, ließ sich jedoch in den folgenden Runden von seinem Widersacher auskontern und musste sich so mit dem Titel des Vizemeisters zufrieden geben.

Zurücklehnen konnte sich Misak Aslanyan (bis 75 kg): Nachdem er bereits am ersten Kampftag der Meisterschaften das Viertelfinale gewonnen hatte, sollte er nun in Oldenburg im Halbfinale und gegebenenfalls im Finale antreten – allerdings sagten seine beiden Kontrahenten krankheitsbedingt ab, sodass der Seelzer direkt zum Landesmeister gekürt werden konnte.

Edelmetall gab es auch für Janina Bonorden (bis 60 kg) auf der Deutschen Meisterschaft der Frauen. Da Bonorden den Titel bereits fünfmal gewonnen hatte, zählte sie natürlich auch diesmal wieder zu den Favoriten. Zunächst schien sie dieser Rolle auch gerecht zu werden: Sie schlug Joanna Lobertzka (Niedersachsen) sowie Madeleine Mohrhardt (Baden-Württemberg) und war dabei in jedem der beiden Duelle dominant. Im Finale wartete Regina Slobodyanikov (Bayern). Gegen sie verlor Bonorden die erste Runde, nur um danach einen Gang höher zu schalten und auf den Punktzetteln aufzuholen. Im Schlussdurchgang begegneten sich beide Kämpferinnen auf Augenhöhe – nach dem Gong mussten daher die Hilfspunkte des Kampfgerichts entscheiden. Mit einem hauchdünnen Vorsprung konnte sich die Süddeutsche durchsetzen. Ärgern tut sich BSK-Coach Arthur Mattheis darüber nicht: „Janina hat gezeigt, was für Qualitäten sie hat. Wir sind alle sehr stolz auf sie“, so der Trainer.

Auch der BSK-Nachwuchs war an jenem Wochenende aktiv: Mit Übungsleiter Victor Schedel ließen sie im schleswig-holsteinischen Elmshorn die Fäuste fliegen. Erkan Abaci (bis 75 kg) konnte seinen Kampf gegen Amani Misagh (TH Eilbeck) gewinnen, während Maidbek Mutiew (bis 64 kg), Leon Schellenberg (bis 35,5 kg) und Maxim Schedel (bis 34 kg) jeweils knapp den Kürzeren zogen.


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